Black Lives Matter!

Der Mord an George Floyd durch einen rassistischen Polizisten sowie seine Kollegen versetzt gerade die ganze Welt in Aufruhr. In vielen amerikanischen Großstädten gehen seit Tagen tausende Menschen auf die Straße, um gegen Rassismus, Polizeigewalt zu demonstrieren.
Die Wut der Menschen in den USA ist nachvollziehbar, denn strukturelle Armut, Lohnungleichheit und Arbeitslosigkeit aufgrund von Herkunft und Ethnie sind genauso alltäglich wie staatliche Repressionen gegen BIPoCs (Black-, Indigenous- und People of Color). Eine der häufigsten Todesursachen für junge, männliche Schwarze in nun den USA ist es, von der Polizei umgebracht zu werden.

Rassistische Polizeigewalt und Nachrichten über faschistische Netzwerke in Polizei und Bundeswehr gibt es auch hierzulande häufig. Tatsächliche Konsequenzen werden jedoch nicht gezogen, sondern vielmehr ist die institutionelle Blindheit auf dem rechten Auge festzustellen. Lediglich 2-3% der angezeigten Fälle von Polizeigewalt führen zu einer Anklage. Der Anschlag von Hanau im Februar, die NSU-Terrorserie sowie Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten und unzählige Diskriminierungserfahrungen von BPoCs zeigen, dass es auch in Deutschland notwendig ist, gegen Rassismus vorzugehen. So zeigen die Demonstrationen der letzten Wochen in zahlreichen deutschen Ständten die Notwendigkeit sowie den unterstützenden Zulauf der BLM-Bewegung hierzulande.

So untersützen wir die Proteste in den USA und müssen gleichzeitig den Kampf gegen Rassismus, Polizeigewalt sowie Unterdrückung auch hier führen!